Erasmus-Projekt zwischen Bildungsträgern der Stadt Telšiai in Litauen und der VHS Ibbenbüren

Erasmus-Projekt zwischen Bildungsträgern der Stadt Telšiai in Litauen und der VHS Ibbenbüren

Finanziert mit EU-Mitteln aus dem Erasmus Programm der Europäischen Union haben 15 Gäste aus Telšiai in Litauen, die in Telšiai in unterschiedlichsten Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen tätig sind, an einem einwöchigen Workshop bei der VHS Ibbenbüren teilgenommen, der von Cornelia Baumann M.A., Fachdienstleiterin VHS und Kultur, vorbereitet und organisiert wurde.

Ziel des Workshops war, die Entwicklung und Förderung von Schlüsselkompetenzen in der Erwachsenenbildung am Beispiel unterschiedlicher deutscher Weiterbildungseinrichtungen kennenzulernen.

Gestartet wurde der Workshop mit einem Impulsvortrag von Cornelia Baumann, der die Weiterbildung in Deutschland am Beispiel der 100-jährigen Geschichte der Volkshochschulen zum Inhalt hatte. Dabei blickte Cornelia Baumann zurück auf die Gründungsväter und Gründungsmütter der Volkshochschulen, die Rolle der Emigranten und Widerstandskämpfer in der Weiterbildung sowie der Neuorientierung nach dem 2. Weltkrieg. In diesem Kontext wurden alte und neue Lernorte vorgestellt sowie der Einsatz digitaler Medien in der Weiterbildung und ein Ausblick auf die Herausforderungen der Zukunft gegeben.

In einem zweiten Themenblock wurden die einzelnen Fachbereiche der Volkshochschule Ibbenbüren vorgestellt. Dabei erhielten die Gäste durch den Besuch eines laufenden Integrationskurses ganz praktische Einblicke in die Volkshochschularbeit.

Erläuterungen zu Kooperationen mit Dritten wie mit der TÜV NORD Bildung gGmbH, Erläuterungen zu Bildung auf Bestellung, zur Bildungsberatung, zum Qualitätsmanagement der VHS Ibbenbüren, zu Marketingstrategien und Finanzierungsfragen rundeten die Gesamtdarstellung ab.

Um sich einen Gesamteindruck der vielfältigen Bildungs- und Weiterbildungslandschaft in Ibbenbüren zu verschaffen, besuchten die Gäste im Laufe der Woche die Familienbildungsstätte Ibbenbüren, die Einrichtung „Lernen fördern Ibbenbüren“, die städtische Musikschule Ibbenbüren, die Stadtbücherei Ibbenbüren, das QUASI SO-Theater e.V. und das städtische Jugendkulturzentrum mit der angegliederten Jugendkunstschule.

Die Gäste zeigten sich von der Vielfalt der Einrichtungen, deren qualitätvoller Arbeit und nicht zuletzt dem jeweils herzlichem Empfang vor Ort beeindruckt.

Obgleich alle Workshoptage prall gefüllt waren, ließen es sich die Gäste nicht nehmen, die Abende mit Besuchen in Osnabrück, Tecklenburg und Münster ausklingen zu lassen.

Bevor die Gäste am Freitagmittag mit dem Bus die Heimreise ins 1500 km entfernte Telšiai antraten, zogen sie Bilanz. „Wir nehmen neue Ideen und Impulse mit“, so die Leiterin der Gruppe, Nijole Vaicekauske. „Wir sind beeindruckt von der hohen Qualität der einzelnen Einrichtungen, den klaren Strukturen in der täglichen Arbeit und der Bandbreite der Angebote. Aber auch die Menschen, die wir in Ibbenbüren kennenlernen konnten, haben uns beeindruckt. Ihre Kompetenz, ihr Engagement und ihre Herzlichkeit machen sicher einen Teil des Erfolges jeder Einrichtung aus. Und wir haben gelernt, dass das Ehrenamt hier in Ibbenbüren einen besonderen Stellenwert einnimmt.“

Alle Teilnehmenden des Workshops, die Gäste aus Telšiai und die Gastgeber der VHS Ibbenbüren, waren sich einig, wir bleiben in Verbindung. Ein Gegenbesuch des VHS-Teams in Telšiai ist nicht ausgeschlossen.

Foto Stadt Ibbenbüren: Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer und Fachdienstleiterin VHS und Kultur, Cornelia Baumann M.A., begrüßen die Gäste aus Telšiai/Litauen.

 

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Volkshochschule Ibbenbüren

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